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# Erinnerungen an die konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Rentschler als Berater des DEKRA e.V. Dresden

Willi Stichling Lutherstadt Eisleben 5.12.2020

ehem. Fachabteilungsleiter

Fahrerlaubniswesen

DEKRA Niederlassung Halle

**Erinnerungen an die konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Rentschler als Berater des DEKRA e.V. Dresden (Fahrerlaubnisprüfung)**

 Bei einer Mitarbeiter- Überprüfung für neu einzustellende Sachverständige des DEKRA e.V. Dresden lernte ich Herrn Rentschler im Juli 1990 in unserem Hause kennen. Sein Einführungsgespräch war von Sachkompetenz sowie umfangreichen Erfahrungen hinsichtlich Fahrerlaubnisprüfungen, Verhaltensweisen von Sachverständigen in der Prüfung und menschlichem Auftreten gegenüber Prüflingen geprägt.

Gemeinsam mit Herrn Dr. Petzholtz (HA-Ltr. Dresden) und Team hat Herr Rentschler die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen erarbeitet. Alle neuen Sachverständigen konnten sich in ihrem Durchgang der 10-tägigen Lehrgänge in Wart (Schwarzwald) sowohl mit der für uns neuen Kfz –Technik von Motorrädern und PKW einschließlich Getriebe-Automatik als auch mit 40 t - Glieder- und Sattelzügen durch selbständiges Fahren vertraut machen. In der Theorie wurden vor allem die StVO; StVZO; Fahrpersonal-VO und FE-Prüfungsrichtlinie nach bundesdeutschem Recht gelehrt.

Alle diese Maßnahmen hat Herr Rentschler persönlich organisiert, gestaltet und auch Lehrer des DVPI mit einbezogen. Darüber hinaus war er noch Ansprechpartner für alle Probleme, die während der Lehrgänge auftraten.

Damit die Arbeit an den DEKRA-Niederlassungen gut funktioniert, hat er persönlich Planungsunterlagen für die Organisation und Durchführung der Fahrerlaubnisprüfungen geschaffen und dies als Dienstleistung für unsere Kunden (Fahrschulen und FE-Bewerber) hervorgehoben.

Herr Rentschler fuhr mit seinem Wohnmobil (s.Foto) zur jeweiligen Niederlassung, wenn Hilfe angebracht war. Er nahm sich die Zeit, auch mit den Mitarbeitern über anstehende Probleme zu reden und gegebenenfalls Unterstützung zu vermitteln.

Auch den Fachführungskräften stand er immer hilfreich zur Seite.

Als Höhepunkt seiner Beratertätigkeit organisierte Herr Rentschler für alle interessierten Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter und deren Ehepartner im November 1991eine USA-Reise, als das Prüfungsaufkommen etwas zurück ging. Das war natürlich für uns Ostdeutsche ein unvergessliches Erlebnis. Für die Vierergruppen standen attraktive Mietwagen zur Verfügung, und die Fahrt konnte beginnen. Da Herr Rentschler durch regelmäßige Aufenthalte gute Kenntnisse über das Leben in der USA hatte, wurde die Reise mitvielen Sehenswürdigkeiten und gut ausgewählten Hotels zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 Gern erinnere ich mich an die gesamtdeutschen DEKRA – Motorrad - Treffen in Ballenstedt (Harz), die ich mit der Hauptabteilung Fahrerlaubniswesen in Dresden organisierte. Herr Renschler ließ es sich nicht nehmen, mit dem Wohnmobil dabei zu sein. Da er auch ein Motorrad mitführte, sind wir gemeinsam mit unserenMaschinen hoch zum Kyffhäuser-Denkmal gefahren.

Ein großes Verdienst hatte Herr Rentschler bei der Durchführung der Motorradprüfungen dadurch, dass die Motorradspezialisten der DEKRA-NLn Sachsensauf seine Empfehlung hin mit ihrem Dienstmotorrad zum Prüfort gefahren sind. Wir Fachabteilungsleiter aus Sachsen-Anhalt wollten ebenfalls diese Sachkompetenz der Sachverständigen hervorheben. Unsere speziellen Motorrad-Prüfer fuhren mit ihrem eigenen Motorrad zur Prüfung.

 Durch meine zahlreichen Kontakte, Schulungen und Erlebnisse werde ich Herrn Rentschler immer als Freund und empathischen Ratgeber in Erinnerung behalten.

Willi Stichling

# Andrea

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Lieber Helli, </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">dich in den letzten zwei Jahren zu unterstützen war keine Mühe, es war definitiv eine Bereicherung. </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Ich vermisse unsere Gespräche, deinen Rat, deine Sichtweise, deine dir eigene, unverkennbare Art </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">des Humors. Du hattest immer ein offenes Ohr mit unverkennbarem Interesse für die Probleme und </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Anliegen Anderer und deine Ratschläge waren wohldurchdacht. Selbst unsere Auseinandersetzungen </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">in kontroversen Themen, werde ich wohl vermissen. Obwohl du durchaus provokant sein konntest </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">und </span><span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">meine Hoffnung, dich überzeugen zu können, regelmäßig ins Leere liefen, warst du immer eine </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Heraus</span><span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">forderung und rhetorisch in der Lage, selbst der Berichterstattung der Medien deine dir eigene </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Sichtweise aufzuprägen. Du hattest nicht nur diesbezüglich, sondern auch menschlich und charakterlich </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">meinen vollen Respekt. </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Auch wenn du grundsätzlich die Existenz eines Jenseits kategorisch abgelehnt hast, hoffe und wünsche </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">ich dir, dass du doch dort ein schönes Plätzchen gefunden hast. </span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">In dankbarer Erinnerung</span>*

*<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Andrea</span>*

[![Helli.jpg](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/scaled-1680-/helli.jpg)](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/helli.jpg)

<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Eigentlich hatte ich über all die Jahrzehnte wenig Kontakt mit Helli. Ich muss zugeben, ich wusste lediglich, dass er ein erfolgreicher Institutsleiter war, permanent unterwegs, anfangs beruflich, später monatelang in Amerika und ansonsten auch gerne mal zurückgezogen im Privatleben. Bei den obligatorischen Familienfeiern verstand er es hervorragend, seine Anekdoten äußerst unterhaltsam unter die Leute zu bringen, wobei seine Wurzeln in einer Lehrerdynastie beziehungsweise seine Tätigkeit als Dozent unverkennbar waren.</span>

<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Es brachte mich zum Schmunzeln, wenn er seine Ausgangsposition als „armer Lehrersohn“ beschrieb, dessen Mutter ihm den Zugang zur Hochschule kampfbereit ebnen musste. Umso stolzer zeigte er sich, dass sein Sohn, Steffen, und nun auch sein Enkelsohn Leon nach anfänglicher rigoroser Ablehnung erfolgreich dieser Familientradition folgten.</span>

<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">In den vergangenen zwei Jahren hatte ich in stundenlangen Gesprächen die Gelegenheit, neben der Erörterung des aktuellen Zeitgeschehens, historischen Analysen, politischen Diskussionen auch den persönlichen Geschichten seines facettenreichen Leben als</span>

- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">15-jähriger Jungunternehmer im Schiffsmodellbau,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Pimpf und seine Degradierung durch die Nazifunktionäre wegen despektierlichen Verhaltens, jedoch unter beharrlicher Verteidigung seines Abzeichens als medizinischen Helfer, </span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Student und Erdnusserntehelfer in Amerika,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Jura-Student in Tübingen,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">angehender Schwiegersohn und seinem respektvollen Verhältnis mit meinem Großvater, August Schaal, selbstverständlich unter Einbeziehung des gebührenden Lobes des Wohlwollens und der Kochkunst meiner lieben Oma, Lydia Schaal,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Gründer der ersten freien Tankstelle in Schorndorf,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Auto- und später Wohnmobil-Händler,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Rallyefahrer mit einer unübersichtlichen Anzahl von Pokalen und Auszeichnungen,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Autodidakt im Klavierspiel (Antrieb: Mondschein-Sonate) mit ausgeprägtem Hang zum Jazz, einschließlich der Begegnung und Freundschaft mit dem Jazzpianisten Eugen Cicero,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Referendar und Gerichtsberater in den ersten Verkehrsprozessen,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">dem jüngsten Gemeinderat in Schorndorf,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Kolumnist der Schorndorfer Nachrichten,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Gründer einer Fahrschule,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Gründer des Fahrlehrer-Ausbildungsinstituts VPI, nebst einer später aufgrund der Überregionalität durchgesetzten Umbenennung in DVPI (Deutsches Verkehrspädagigisches Institut)</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Freizeitkapitän am Bodensee,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Gründer der BAGFA, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fahrlehrerausbildungsstätten</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Dozent und verkehrspädagogischer Berater in der Schweiz mit zeitweiligem Auswanderungsgedanken,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Berater im Verkehrsministerium anlässlich der Novellierung der Fahrlehrer-Ausbildung sowie der Einführung des Ausbildungsberufes des Berufskraftfahrers,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Berater der DEKRA, einschließlich der Organisation des Aufbaus der Fahrprüfungen nach der Wende in den neuen Bundesländern,</span>
- <span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Wohnmobilbesitzer in den USA, einschließlich der begeisterten Beschreibung der sternenklaren Nächte in der Wüste, </span>

<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">zu folgen, um durch ein Handyklingeln und einem „P*rivatwohnheim Urbach, Rentschler ist mein* *Name*“ in den Erzählungen unterbrochen zu werden. Hinter jedem dieser Punkte stehen eine ganze Anzahl von Geschichten und Begegnungen, von denkwürdigen oder humorvollen Anekdoten. Hätte er diese niedergeschrieben, es wäre ein beachtliches, sehr unterhaltsames und amüsantes Buch seiner Memoiren entstanden.</span>

<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Letztendlich waren ihm noch die regelmäßigen Kontakte und Treffen mit seinen langjährigen Weggefährden heilig, die seine letzten Jahre in angenehmer Gesellschaft, Gesprächen und Erinnerungen bereicherten.</span>

<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Fürwahr, wenn jemand sein Leben gelebt hat, dann ist es Helli; und bis vor zwei Jahren an der Seite seine ihm sehr verbundene Ehefrau, meiner geliebten und verehrten Tante Sigrid, die immer seine Interessen teilte und durch ihre Kreativität, Organisationstalent und Tatendrang vieles ermöglichte.</span>

<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Er war ein charismatischer Selfmademan, gefestigt in seiner unumstößlichen Meinung, wenn auch nicht wirklich immer realisierend, dass nicht jedem die gleiche Einstellung, Weltanschauung sowie eine solche Konstellation an geistigen Ressourcen, Überzeugungskraft, Unterstützung und Einflussmöglichkeit zu eigen ist.</span>

<span style="font-family: DejaVu Sans, sans-serif;">Ohne Zweifel war Helli aber jederzeit ein objektiver Berater, ein Mentor, eine Kapazität, eine Instanz!</span>

# Wilhelm Petzholtz ​​​Radebeul, den 12.12.2020 ehem. DEKRA Ltr. FEW

#### <span class="s3">H</span><span class="s3">elmut </span><span class="s3">S. Rentschler </span><span class="s3">-</span>

#### <span class="s3">Meine Zeit mit diesem wunderbaren </span><span class="s3">Berater </span><span class="s3">seit 1990</span>

<span class="s5">Im Frühjahr 1990 </span><span class="s5">lernten wir uns kennen. Aus der zunächst</span> <span class="s5">fachliche</span><span class="s5">n</span><span class="s5">Zusammenarbeit</span><span class="s5"> wurde später auch ein </span><span class="s5">freundschaftliche</span><span class="s5">s Verhältnis</span> <span class="s5">zu </span><span class="s5">Herrn Helmut Ren</span><span class="s5">t</span><span class="s5">schler.</span>

<span class="s5">Es begann noch im</span><span class="s5"> Kraftfahrzeugtechnische</span><span class="s5">n</span><span class="s5"> Amt der DDR </span><span class="s5">–</span><span class="s5"> KTA</span><span class="s5"> (Zentralstelle Dresden)</span> <span class="s5">vergleichbar </span><span class="s5">mit dem Kraftfahrbundesamt - </span><span class="s5">KBA </span><span class="s5">(</span><span class="s5">Flensburg</span><span class="s5">), aber auch </span><span class="s5">mit den Prüftätigkeiten der </span><span class="s5">TÜVs</span><span class="s5">. Wir (</span><span class="s5">interessierte </span><span class="s5">Führungskräfte und amtl. anerkannte Sachverständige</span><span class="s5">)</span> <span class="s5">erhielten vom Verkehrsministerium die Ge</span><span class="s5">nehmigung, </span><span class="s5">die staatsentlastenden Prüfungen auszugliedern und</span> <span class="s5">in </span><span class="s5">eine</span> <span class="s5">GmbH </span><span class="s5">"KÜV"</span><span class="s5"> zu überführen.</span> <span class="s5">Auch der</span><span class="s5"> Unterzeichner</span> <span class="s5">wurde</span><span class="s5"> Gesellschafter mit </span><span class="s5">s</span><span class="s5">eine</span><span class="s5">m</span><span class="s5"> ersparten Ost</span><span class="s5">geld</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">Die TÜVs umwarben uns, doch wir gingen mit der DEKRA AG Stuttgart zusammen.</span>

<span class="s5">Da </span><span class="s5">d</span><span class="s5">as</span> <span class="s5">vom Unterzeichner</span><span class="s5"> geleitete</span><span class="s5"> Gebiet</span><span class="s5"> Fahr</span><span class="s5">schulwesen </span><span class="s5">durch die Übertragung der</span><span class="s5"> Führerscheinprüfung </span><span class="s5">auf </span><span class="s5">den KÜV und später DEKRA </span><span class="s5">umstrukturiert wurde</span><span class="s5">, empfahl uns Stuttgart einen Berater</span><span class="s5">, der die Tätigkeit der TÜVs </span><span class="s5">bestens ke</span><span class="s5">nnt</span><span class="s5">, aber aus der Fahrlehrersicht</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">Er</span><span class="s5"> war </span><span class="s5">Gründungs-</span><span class="s5">Direktor</span><span class="s5"> der Fahrlehrer</span><span class="s5">bildungsstätte</span><span class="s5"> des DEKRA</span><span class="s5"> – </span><span class="s5">„</span><span class="s5">D</span><span class="s5">eutsches </span><span class="s5">V</span><span class="s5">erkehrspädagogisches </span><span class="s5">I</span><span class="s5">nstitut</span> <span class="s5">- </span><span class="s5">Schorndorf</span><span class="s5">“</span><span class="s5">, Herr</span> <span class="s5">Helmut S. </span><span class="s5">Rentschler.</span><span class="s5">Außerdem schuf er die BAGFA, die Bundesarbeitsgemeinschaft der FL-Ausbildungsstätten.</span>

<span class="s5">Herr Rentschler</span><span class="s5"> besuchte uns </span><span class="s5">bereits </span><span class="s5">im April in der KTA</span><span class="s5">-</span><span class="s5"> Zentralstelle Dresden. Sofort spürten wir Sympathie füreinander</span><span class="s5">, denn der Pädagoge traf auf </span><span class="s5">d</span><span class="s5">en Ingenieur aus einer Lehrerdynastie. </span><span class="s5">Die pädagogische Seite der Führerscheinprüfung </span><span class="s5">lag</span><span class="s5"> uns beiden </span><span class="s5">am Herzen</span><span class="s5">, weil </span><span class="s5">in Deutschland ein </span><span class="s5">Ausbildungs</span><span class="s5">ergebnis -</span> <span class="s5">historisch bedingt -</span><span class="s5"> von einem Dipl.-Ing. </span><span class="s5">als</span><span class="s5"> amtlich anerkannte</span><span class="s5">n</span><span class="s5"> Sachverständige</span><span class="s5">n</span><span class="s5"> geprüft wurde</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">Am 2. Mai fand in der DEKRA-Hauptverwaltung die erste Zusammenkunft unter Leitung von Herrn Große-Vehne - Vorstandsmitglied der AG - mit Führungskräften </span><span class="s5">von DEKRA und KTA</span><span class="s5"> statt. </span><span class="s5">Bei diesem Grundsatzmeeting </span><span class="s5">hatte </span><span class="s5">der Unterzeichner</span><span class="s5">gleich wertvolle Unterstützung durch </span><span class="s5">Herrn</span><span class="s5"> Rentschler als Berater.</span>

<span class="s5">Das </span><span class="s5">Vorstellen des Konzepts</span><span class="s5"> -</span> <span class="s5">mit </span><span class="s5">einem damals völlig neuen Medium </span><span class="s5">„</span><span class="s5">PC Präsentationen</span><span class="s5">“</span> <span class="s5">- </span><span class="s5">war schon ausschlaggebend für meine spätere Berufung als Hauptabteilungsleiter.</span> <span class="s5">Auch d</span><span class="s5">afür </span><span class="s5">muss man </span><span class="s5">ihm</span> <span class="s5">immer dankbar</span><span class="s5"> sein</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">Herr</span><span class="s5"> Rentschler zeichnete sich nicht nur durch das </span><span class="s5">ansch</span><span class="s5">auliche</span> <span class="s5">Vermitteln seiner Fachkompetenz aus, sondern er hörte auch genau zu. So konnte er sich recht schnell in unsere Situation versetzen</span><span class="s5"> und für uns Verständnis zeigen</span><span class="s5">. Er war kein </span><span class="s5">„</span><span class="s5">Besser</span><span class="s5">wisser“ </span><span class="s5">wie einige andere.</span>

<span class="s5">Bei diesem Aufbruch war vieles zu tun. In Herrn Kuhrmann hatten wir auch einen guten Paten, der uns </span><span class="s5">allen</span><span class="s5"> noch den Stallgeruch </span><span class="s5">des </span><span class="s5">DEKRA </span><span class="s5">der Bundesrepublik </span><span class="s5">vermittelte. </span><span class="s5">  
</span><span class="s5">Der Vertreter des HA-Ltr. für</span> <span class="s5">Organisation wurde im August 1990</span><span class="s5"> Herr Dr. Krause</span><span class="s5">von der TU Dresden</span><span class="s5">. Er begleitete </span><span class="s5">gleich</span> <span class="s5">H</span><span class="s5">errn </span><span class="s5">Rentschler auf große</span><span class="s5">r</span><span class="s5"> Tour in </span><span class="s5">die</span><span class="s5"> 15 KTA-Bezirksstellen</span><span class="s5"> von Rostock bis Suhl</span><span class="s5">. Dort lernte</span><span class="s5">n</span> <span class="s5">beide </span><span class="s5">die</span><span class="s5"> neuen</span><span class="s5">Fachabteilungsleiter FEW der späteren Niederlassungen und deren </span><span class="s5">Sachverständige kennen </span><span class="s5">sowie</span><span class="s5"> auch Vertreter der Verkehrspolizei, die bis</span><span class="s5"> dahin </span><span class="s5">noch für d</span><span class="s5">as</span><span class="s5">Fahrerlaubnisprüfwesen </span><span class="s5">der DDR </span><span class="s5">zuständig waren</span><span class="s5">. Einige von ihnen stellten wir als Erfahrungsträger gleich ein.</span><span class="s5"> Wir als zivile Befugte und im Verkehrswesen Tätige hatten ebenfalls die Prüfberechtigung</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">In dieser Aufbruch</span><span class="s5">s</span><span class="s5">zeit war viel zu tun. Es wurden </span><span class="s5">in kurzer Zeit </span><span class="s5">350 </span><span class="s5">Bewerber – vor allem befugte Prüfer aus den großen Fahrschulen des Kraftverkehrs - </span><span class="s5">eingestellt.</span>

<span class="s5">Die Eignungsgespräche unterstütz</span><span class="s5">t</span><span class="s5">e unser Berater</span><span class="s5"> mit Entwicklung von Eignungskriterien und auch direkt vor Ort</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">Es folgten dann Lehrgänge zur Aneignung des bundesdeutschen Rechts und Besonderheiten eines Dienstleisters in der Marktwirtschaft. Jetzt brachte </span>

<span class="s5">H</span><span class="s5">er</span><span class="s5">r Rentschler auch Fachleute aus dem </span><span class="s5">DVPI </span><span class="s5">als Ausbilder mit. </span><span class="s5">D</span><span class="s5">ie</span><span class="s5"> Herren</span><span class="s5">Johannes Damm, </span><span class="s5">Hofer , </span><span class="s5">Haug </span><span class="s5">sowie</span><span class="s5"> Assistenten von Prof. Bongardt (TU Berlin) seien beispielhaft genann</span><span class="s5">t.</span>

<span class="s5">Wenn Herr Rentschler vor den Sachverständigen sprach, war er nicht nur überzeugend, sondern fesselte sie mit seiner Rhetorik, vielen praktischen </span><span class="s5">Vergleichen und humoristischen Einlagen. Er wusste, wie man Lehrstoff dauerhaft im Gehirn der Zuhörer verankert</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">Um die zukünftigen </span><span class="s5">Herausforderungen</span><span class="s5"> der über 1</span><span class="s5">.</span><span class="s5">000 vom KTA</span><span class="s5">-Fahrschulwesen</span><span class="s5">abgenommenen privaten </span><span class="s5">F</span><span class="s5">ahrschulen kennenzulernen,</span> <span class="s5">luden wir </span><span class="s5">als Dozenten</span><span class="s5"> auch den Vorsitzenden des Landesverbandes Bayerischer Fahrlehrer und damals bereits </span><span class="s5">2. Vors. der Bundesvereinigung der FL-V</span><span class="s5">erbände, Herrn von Bressensdorf</span><span class="s5">, </span><span class="s5">in unsere Bildungsstätte Kreischa ein. Deshalb waren in de</span><span class="s5">r </span><span class="s5">Folge auch</span><span class="s5">Abstimmungen mit den neu entstehenden </span><span class="s5">fünf </span><span class="s5">Fahrlehrerverbänden </span><span class="s5">erforderlich</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">Hier beteiligte sich</span><span class="s5"> Herr Rentschler</span><span class="s5"> an entsprechenden </span><span class="s5">Regional-</span><span class="s5">Tagungen und sorgte dafür, dass wir von den für uns neuen berufsständischen Vertretungen nicht über den Tisch gezogen werden.</span>

<span class="s5">Wichtig waren für unseren Be</span><span class="s5">rater </span><span class="s5">Gespräche mit den Fachabteilungsleitern </span><span class="s5">und Prüfern </span><span class="s5">in den entstandenen DEKRA-Niederlassungen. </span><span class="s5">Dadurch errang er auch bei den Mitarbeitern vor Ort eine hohe Wertschätzung. </span><span class="s5">Die </span><span class="s5">15</span> <span class="s5">NL </span><span class="s5">in den</span><span class="s5"> Bezirke</span><span class="s5">n </span><span class="s5">wurde</span><span class="s5">n</span><span class="s5"> bald auf 24 erweitert</span><span class="s5">. Inzwischen waren die </span><span class="s5">5 </span><span class="s5">Neuen Bundeslän</span><span class="s5">d</span><span class="s5">er entstanden. </span><span class="s5">Ansprechpartner waren zunächst Landessprecher, weil die Aufsichtsbehörden erst schrittweise entstanden. </span><span class="s5">In Westberlin übernahm DEKRA die Technische Prüfstelle der TU Berlin und begann auch dort mit den </span><span class="s5">FE-Prüfungen.</span>

<span class="s5">Mit Unterstützung von Herrn Rentschler gaben wir monatlich ein Merkblatt für unsere Sachverständigen auf dem Fachgebiet heraus</span><span class="s5">: </span><span class="s5">„FEW intern“.</span>

<span class="s5">Eine umfangreiche Weiterbildung erfolgte dann 1991 </span><span class="s5">im</span><span class="s5"> DEKRA-</span><span class="s5">Hotel „Sonnenbühl“ </span><span class="s5">-</span><span class="s5"> Wart</span><span class="s5"> (Schwarzwald)</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">In 5 Durchgängen über 10 Tage einschließlich Sonnabend und Sonntag für je 70 Prüfer</span><span class="s5"> (s.Foto)</span><span class="s5"> organisierte</span> <span class="s5">das H</span><span class="s5">er</span><span class="s5">r Rentschler mit seiner Fachkompetenz - die Einbeziehung des Wochenendes</span> <span class="s5">war ihm wichtig, es gab ja noch keinen Betriebsrat. Wir führten dann alle Lehrgänge über den Sommer mit ihm durch. </span>

<span class="s5">Er sorgte für wichtige Einlagen am Abend: Fahren mit Motorrädern verschiedener Typen und Leistungsklassen</span><span class="s5"> , </span><span class="s5">mit neuen Pkw (Automatikgetriebe)</span><span class="s5"> sowie mit 40 t - Lastzügen. Hier orderte er Fahrzeuge von lokalen Fahrschulen und entwickelte entsprechende Touren in den umliegenden Schwarzwälder Bergen. Manchmal </span><span class="s5">w</span><span class="s5">ar er Guide mit seinem neuen BMW Z 1. Es war anstrengend, aber toll.</span>

<span class="s5">Tro</span><span class="s5">tzdem schafften wir in dem ersten</span><span class="s5"> Jahr allein 777.000 Praktische Prüfungen in den 6 östlichen Bundesländern einschließlich </span><span class="s5">Berlin.</span><span class="s5"> Diese Zahlen erreichten wir in den </span><span class="s5">f</span><span class="s5">olgenden Jahren durch abnehmenden Bedarf nie wieder (1993 </span><span class="s5">erneut</span><span class="s5">Schnapszahl 555.000).</span>

<span class="s5">Als mal einige Prüfer nach Sommerurlaub fragten, musste</span><span class="s5">n wir</span><span class="s5"> das natürlich ablehnen. Aber H</span><span class="s5">err</span><span class="s5"> Rentschler ergänzte:</span>

<span class="s5">"In der Marktwirtschaft kann man nur Urlaub machen, wenn es der Kunde zulässt. Sie</span><span class="s5">, liebe Prüfer,</span><span class="s5"> verdienen genug Geld, um dann im November an einen Ort der Welt zu reisen, wo die Sonne scheint." </span>

<span class="s5">Damit nicht genug, er bot uns die Organisation einer Florida-Rei</span><span class="s5">se für eine Woche im </span><span class="s5">November/</span><span class="s5">Dezember</span> <span class="s5">1991 an. </span><span class="s5">256 </span><span class="s5">Prüfer</span><span class="s5"> und</span> <span class="s5">Partnerinnen</span> <span class="s5">in 7 Durchgängen (!) </span><span class="s5">machten mit. </span><span class="s5">Wir reisten im Durchgang 3 und sahen mal wieder Frau Sigrid Rentschler. </span><span class="s5">Aber bei seinem Vorschlag "Busreise" griff</span><span class="s5">en</span> <span class="s5">wir </span><span class="s5">doch ein: "Wir sind lange genug </span><span class="s5">Bus</span><span class="s5"> gefahren, wir wollen zu viert einen Ami-Schlitten selber f</span><span class="s5">ühren</span><span class="s5">". Das sah er ein und organisierte über "A</span><span class="s5">LAMO</span><span class="s5">" die Pkw.</span>

<span class="s5">Um</span><span class="s5"> in der Motorradprüfung </span><span class="s5">mit</span><span class="s5"> nun auch schweren Maschinen im Osten eine </span><span class="s5">hohe Qualität in den Fahrschulen </span><span class="s5">zu </span><span class="s5">erreichen, ließen wir auf H</span><span class="s5">errn </span><span class="s5">Rentschlers dringende Bitte hin nur Krad</span><span class="s5">-S</span><span class="s5">pezialisten prüfen.</span>

<span class="s5">Er schlug vor, diesen </span><span class="s5">Prüfern </span><span class="s5">eine Dienstmaschine zu überlassen, mit der sie dann aber zum Prüfort fahren müssen.</span>

<span class="s5">Das zeigte Sachkompetenz bei DEKRA. </span>

<span class="s5">Im </span><span class="s5">Land Sachsen konnten wir seinen Vorschlag umsetzen und nahmen 160.000 DM in die Hand, für die er 1992 diese 16 BMW Boxer R 1000 R beschaffte. </span><span class="s5">Aber </span><span class="s5">diese große Ausgabe </span><span class="s5">musste zuvor im Vorstand </span><span class="s5">Stuttgart </span><span class="s5">durchgesetzt werden.</span>

<span class="s5">Herr Prof. Rößner aus Dresden </span><span class="s5">wurde aktiv</span><span class="s5">. Er war als </span><span class="s5">Verantwortlicher für das gesamte Prüfwesen des Ostens in den </span><span class="s5">DEKRA-</span><span class="s5">Vorstand</span><span class="s5"> berufen worden</span><span class="s5">. Das war kurz vor dem Ende </span><span class="s5">der</span><span class="s5"> Beratertätigkeit</span> <span class="s5">H</span><span class="s5">errn</span><span class="s5"> Rentschlers</span><span class="s5"> im Jahre 1992.</span>

<span class="s5">Abschließend noch eine Aktion </span><span class="s5">im Zusammenhang mit der</span><span class="s5"> Einheit Deutschlands:</span>

<span class="s5">D</span><span class="s5">er Einheitstermin</span><span class="s5"> war ursprünglich für das Frühjahr 1991 vorgesehen, d</span><span class="s5">er</span><span class="s5"> dann aber </span><span class="s5">au</span><span class="s5">s</span> <span class="s5">außen</span><span class="s5">politischen </span><span class="s5">Gründen</span><span class="s5"> auf 1990 vorverlegt </span><span class="s5">werden musste</span><span class="s5">. </span><span class="s5">Uns blieb</span><span class="s5">also immer weniger Zeit </span><span class="s5">bei der Erfüllung des</span><span class="s5"> Termin</span><span class="s5">s</span><span class="s5"> „Komplette Übernahme der Fahrerlaubnisprüfung</span><span class="s5"> nach Bundesrecht</span><span class="s5"> in den Neuen Ländern“.</span>

<span class="s5">Die DDR-StVO konnte man nicht schlagartig </span><span class="s5">im Osten</span><span class="s5"> abschaffen. Sie war </span><span class="s5">übrigens </span><span class="s5">klarer und übersichtlicher in der Umsetzung für den Kraftfahrer. </span>

<span class="s5">Unsere </span><span class="s5">b</span><span class="s5">undesdeutsche </span><span class="s5">StVO </span><span class="s5">hat </span><span class="s5">dagegen </span><span class="s5">kein Kraftfahrer m</span><span class="s5">ehr im Handschuhfach</span><span class="s5">,</span><span class="s5">denn s</span><span class="s5">ie ist vor allem Arbeitsmittel der </span><span class="s5">Rechtsanwälte</span><span class="s5"> bei Klagen gegen Ordnungsstrafen. </span>

<span class="s5">So mussten wir ganz kurzfristig Prüfungsfrage</span><span class="s5">boge</span><span class="s5">n für die Theorie entwickeln, die auf unserer StVO</span><span class="s5"> 77</span><span class="s5"> und </span><span class="s5">dem nun geltenden </span><span class="s5">übrigen Bundesrecht aufbauten. Mit Herrn Rentschlers Hilfe </span><span class="s5">wurden die Fragen erarbeitet</span><span class="s5"> und der</span><span class="s5">en</span> <span class="s5">Druck</span> <span class="s5">mit über </span><span class="s5">100.000 Bogen </span><span class="s5">von ihm </span><span class="s5">kurzfristig gesichert. </span><span class="s5">H</span><span class="s5">err</span><span class="s5"> Dr. Krause </span><span class="s5">holte </span><span class="s5">mit </span><span class="s5">einem</span><span class="s5"> Ford-Transit die wertvolle Ladung </span><span class="s5">von</span><span class="s5"> ihm </span><span class="s5">in Schorndorf ab. Bei der Gelegenheit lud ihn das</span><span class="s5"> Ehepaar Rentschler </span><span class="s5">noch zum Sonntagskaffee ein.</span><span class="s5"> Am 2. Oktober 1990 hatten alle Niederlassungen genügend neue Theoriebogen.</span>

<span class="s5">Gern dachte man später an unsere Gründerzeiten zurück, wenn es um</span><span class="s5"> schnelle, unkomplizierte </span><span class="s5">Einführung </span><span class="s5">von N</span><span class="s5">eue</span><span class="s5">runge</span><span class="s5">n </span><span class="s5">in der </span><span class="s5">Fahrerlaubnis</span><span class="s5">prüfung</span><span class="s5"> ging. </span>

<span class="s5">Als der bundesdeutsche Alltag einzog, waren zwar </span><span class="s5">Konzepte</span><span class="s5"> in d</span><span class="s5">er</span><span class="s5"> entsprechende</span><span class="s5">n </span><span class="s5">Arbeitsgruppe der deutschen Technischen P</span><span class="s5">r</span><span class="s5">üfstellen fachkompetent entwickelt worden, durchliefen </span><span class="s5">dann aber langwierige </span><span class="s5">Verfahren</span><span class="s5"> in Bund/Länder </span><span class="s5">-</span><span class="s5">Fachausschüssen</span><span class="s5">, die </span><span class="s5">die</span> <span class="s5">praktische Umsetzung </span><span class="s5">verzögerten</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">Das wäre nichts für </span><span class="s5">Helmut S.</span><span class="s5"> Rentschler in seiner leidenschaftlichen Art</span><span class="s5"> gewesen</span><span class="s5">, Prozesse ins Laufen zu bringen.</span>

<span class="s5">Aus heutiger Sicht ist abschließend </span><span class="s5">noch </span><span class="s5">festzustellen</span><span class="s5">, dass </span><span class="s5">er</span> <span class="s5">für uns </span><span class="s9">Visionär</span><span class="s5"> war:</span>

<span class="s5">- In der Zeit</span><span class="s5"> vor 30</span> <span class="s5">Jahren mit</span><span class="s5"> aufkommende</span><span class="s5">n</span><span class="s5"> Schwarz-Weiß-Laptops sprach er </span><span class="s5">schon </span><span class="s5">damals </span><span class="s5">von deren zukünft</span><span class="s5">igem Einsatz beim Prüfer </span><span class="s5">im Auto</span><span class="s5">. Damit könnte die </span><span class="s5">kundenunfreundliche </span><span class="s5">namentliche Prüfplanung entfallen, da auf diesem PC alle Prüfaufträge gespeichert </span><span class="s5">und flexible Prüfungen </span><span class="s5">somit </span><span class="s5">möglich </span><span class="s5">werden</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">Vor 10 Jahren hat </span><span class="s5">DEKRA als erste TP Deutschlands zusammen mit den Behörden </span><span class="s5">dieses Prinzip</span><span class="s5"> umgesetzt:</span>

<span class="s5">Medienbruchfreier Aktenlauf mit Prüfbescheinigung als vorübergehende Fahrtberechtigung.</span>

<span class="s5">- Auch </span><span class="s5">Herrn Rentschlers</span><span class="s5"> Einflu</span><span class="s5">ss</span><span class="s5"> auf mehr pädagogische Präsenz i</span><span class="s5">m</span><span class="s5"> Prüfproze</span><span class="s5">ss</span><span class="s5">erfolgte</span> <span class="s5">nicht nur </span><span class="s5">durch</span> <span class="s5">DEKRA-</span><span class="s5"> Prüfer </span><span class="s5">mit</span><span class="s5"> FL-Schein, sondern wurde auch an </span><span class="s5">einem </span><span class="s5">Fahrprüfp</span><span class="s5">rüfprotokoll auf Matrixbasis</span><span class="s5"> deutlich.</span> <span class="s5">M</span><span class="s5">it d</span><span class="s5">i</span><span class="s5">e</span><span class="s5">se</span><span class="s5">m </span><span class="s5">ließen sich</span> <span class="s5">sogar </span><span class="s5">positive Leistungen </span><span class="s5">im Gegensatz zum Westberliner „Plumps-Zettel“ festhalten. </span><span class="s5">Wir mussten </span><span class="s5">unser Protokoll</span><span class="s5"> wegen Vereinheitlichung im VdTÜV </span><span class="s5">später </span><span class="s5">zurückziehen</span><span class="s5">.</span>

<span class="s5">Inzwischen ha</span><span class="s5">t</span> <span class="s5">die Technische Prüfstelle des DEKRA e.V. Dresden und haben die der TÜVs </span><span class="s5">seit Jahren </span><span class="s5">in der „Arbeitsgemeinschaft TÜV/DEKRA –TP21“ </span><span class="s5">bei der F</span><span class="s5">ahrerlaubnisprüfungsreform</span><span class="s5"> unter </span><span class="s5">Federführung </span><span class="s5">von </span>

<span class="s5">Prof.</span> <span class="s5">Dr.</span> <span class="s5">päd.</span> <span class="s5">habil.</span><span class="s5"> Sturzbecher </span><span class="s5">-</span><span class="s5">Staffelde -</span>

<span class="s5">pädagogische Grundsätze einge</span><span class="s5">brach</span><span class="s5">t. </span>

<span class="s5">Der Unterzeichner arbeitete bereits vor 1</span><span class="s5">1</span><span class="s5"> Jahren</span><span class="s5"> –ebenfalls Berater -</span> <span class="s5">in der A</span><span class="s5">G </span><span class="s5">„</span><span class="s5">Fahraufgabenkatalog </span><span class="s5">PFEP“ unter Leitung des Instituts für Prävention und Verkehrssicherheit IVP </span><span class="s5">– Staffelde – mit. Die Bundesvereinigung der FL-Verbände war beteiligt, denn das System ist auch in der Fahrschule nutzbar.</span>

<span class="s5">In wenigen Tagen, a</span><span class="s5">m 1.Januar 2021</span><span class="s5">, </span><span class="s5">wird die</span><span class="s5">se</span><span class="s5"> bedeutsame</span><span class="s5"> Re</span><span class="s5">form deutschlandweit umgesetzt.</span>

<span class="s5">Äußeres Zeichen </span><span class="s5">am Prüfungsende </span><span class="s5">ist ein Elektronisches </span><span class="s5">P</span><span class="s5">rotokoll</span><span class="s5"> für jeden Bewerber</span><span class="s5"> – vom aaSoP am Tablett</span><span class="s5">-PC</span><span class="s5"> im Fahrzeug ge</span><span class="s5">neriert</span><span class="s5">.</span>

#### <span class="s10">Einer der Urväter dieser Entwicklung ist der </span>

#### <span class="s10">Verkehrspädagoge Helmut S. Rentschler.</span>

#### <span class="s10"> [![86D5DB52-00E3-4587-B01F-8885B5252CEE.jpeg](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/scaled-1680-/86d5db52-00e3-4587-b01f-8885b5252cee.jpeg)](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/86d5db52-00e3-4587-b01f-8885b5252cee.jpeg)  
[![09C05E08-7ECD-44EE-B99F-1A1C878E7FD5.jpeg](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/scaled-1680-/09c05e08-7ecd-44ee-b99f-1a1c878e7fd5.jpeg)](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/09c05e08-7ecd-44ee-b99f-1a1c878e7fd5.jpeg)  
[![9CA578CA-641C-473C-BAC0-2D14718B132D.jpeg](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/scaled-1680-/9ca578ca-641c-473c-bac0-2d14718b132d.jpeg)](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/9ca578ca-641c-473c-bac0-2d14718b132d.jpeg)  
[![C67CF556-0446-4D58-A841-620CD29695C7.jpeg](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/scaled-1680-/c67cf556-0446-4d58-a841-620cd29695c7.jpeg)](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/c67cf556-0446-4d58-a841-620cd29695c7.jpeg)  
[![97D1EC27-81B5-4DAF-9577-7B14CA2AD40B.jpeg](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/scaled-1680-/97d1ec27-81b5-4daf-9577-7b14ca2ad40b.jpeg)](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/97d1ec27-81b5-4daf-9577-7b14ca2ad40b.jpeg)  
[![299353DF-9E0F-4C07-932C-E346A5FD85AE.jpeg](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/scaled-1680-/299353df-9e0f-4c07-932c-e346a5fd85ae.jpeg)](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/299353df-9e0f-4c07-932c-e346a5fd85ae.jpeg)  
[![6AF9D97C-7A37-4F8F-8FF6-9E516D3BF83B.jpeg](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/scaled-1680-/6af9d97c-7a37-4f8f-8ff6-9e516d3bf83b.jpeg)](https://hsrentschler.de/uploads/images/gallery/2020-12/6af9d97c-7a37-4f8f-8ff6-9e516d3bf83b.jpeg)  
  
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